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Synonym: Akrozephalosyndaktylie Typ II
Geschichte:
1964 Erstbeschreibung von Pfeiffer an acht Mitgliedern einer Familie
Gesichtszüge:
Turmschädel Vorspringende Stirn Flaches Hinterhaupt Zurückgebliebenes Mittelgesicht Hypertelorismus = weiter Abstand zwischen den Augenhöhlen Proptosis, d.h. vorspringende Augen "Antimongoloide" Schräge der Lidspalten Auswärtsschielen Tiefliegender Nasenrücken Relativer Unterbiss Tiefliegende Ohren Manchmal verschlossene Gehörgänge Hoher Gaumen Geschlossene Gaumenspalte Zweigeteiltes Rächenzäpfchen Unzureichender Schluß der Zähne
Andere klinische Auffälligkeiten:
Kurzer, breiter und zur Mitte hin abweichender Daumen und Großzeh Syndaktylie der Finger und der Zehen (weniger ausgeprägt als bei dem Apert Syndrom) Manchmal Synostose des Radius und des Humerus
Diagnose:
Klinischer Aspekt bei Geburt Radiologisch zeigen sich vorzeitige Verknöcherung der Schädelnähte, besonders der Koronarnaht Intrakranielle Einbuchtungen (Impressiones digitates) Unterentwicklung des Unterkiefers Kurze und steile vordere Schädelgrube Abnormalitäten am Daumen und Großzeh Lange Mitellfußknochen Nicht angelegte Mittelknochen der Zehen Verknöcherte Gelenke an den Fingern
Ursache:
Unbekannt
Vererbung:
Autosomal dominant mit 100% Penetranz Unterschiedliche Expression
Prognose und Behandlung:
Normale Intelligenz und Lebenserwartung Operative Korrektur der Syndaktylien Neurochirurgische Drucksenkung des Gehirns Fronto-orbitale Mobilisation Mittelgesichtsvorschub
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