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Empfehlungen nach einer Brustvergrößerung
Dieser Empfehlung kann nur als allgemeine Richtlinie verstanden werden. Er ersetzt nicht die individuell notwendigen Beratungen mit Ihrem Operateur. Falls bei Ihnen Unklarheiten oder Unsicherheiten auftreten, setzen Sie sich sofort mit unserer Praxis oder mit Ihrem Operateur in Verbindung.
Lagerung In den ersten Nächten nach der Operation ist es ratsam auf dem Rücken zu schlafen und den Oberkörper erhöht zu lagern.
Schmerzen Nach einer Brustvergrößerung kann ein Druckgefühl, leichtes Ziehen oder Brennen auftreten, üblicherweise aber keine stärkeren Schmerzen. Sollten stärkere Schmerzen auftreten, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Die Implantate liegen entweder über oder unter dem Brustmuskel. Falls die Implantate unter dem Brustmuskel liegen, kann es zu einer Überdehnung des Muskels kommen. Es erklären sich daraus eventuelle kurzzeitig auftretende Beschwerden. Bei Schmerzen können Sie zusätzlich ein leichtes Schmerzmittel (z.B. Paracetamol 500 6-stündlich für einen bis drei Tage) einnehmen. Gegen Schwellungen und gegen Schmerzen hilft meist Ibuprofen 2 x 400 mg gut. Es kann aber nicht bei empfindlichem Magen und Neigung zu Sodbrennen verwendet werden. Auch sonst ist es sinnvoll, dazu ein Magenschutzmittel (z.B. Nexium) zu nehmen.
Verband Der Pflasterverband soll unverändert bleiben bis zum Wiederbesuch in unserer Praxis. Falls Ihnen ein BH empfohlen wurde, sollte er während des ersten Monats Tag und Nacht getragen werden. Danach braucht der BH nur tagsüber getragen werden. In manchen Fällen ist es - nach Rücksprache mit dem Arzt- günstiger, überhaupt keinen BH zu tragen.
Schwellungen und Blutergüsse Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kommt es trotz sorgfältiger Blutstillung zu einem Nachsickern von Blut (dies wird während der ersten Tage über die Drainage abgeleitet) und zu Schwellungen durch Bildung von Wundwasser. Dies ist in der Regel nur vorübergehend, Sie sollten sich aber unbedingt mit Ihrem Operateur in Verbindung setzen.
Gefühlsstörungen In den ersten Wochen nach der Operation kann das Hautgefühl im operierten Bereich verändert sein. Mit der Regeneration der Nerven erholt sich dies meist in kurzer Zeit. Die Nervenregeneration können Sie durch Einnahme von Vitamin B-Komplex unterstützen. Arnika Kügelchen C 30 werden gerne gegen die Schwellung verwendet.
Fadenentfernung Wird die Haut mit selbst auflösbaren Materialien genäht (Intrakutannaht), verbleiben diese in der Haut, schienen diese und führen so zu einer verbesserten Narbenbildung. Die Fadenenden werden bereits nach wenigen Tagen unter die Haut gekürzt.
Narbenpflege Die beste Narbenbehandlung ist eine Druckbehandlung, die wir ihnen gerne erklären. Man beginnt damit etwa drei Wochen nach Operation. Zusätzlich ist die Verwendung einer Creme sinnvoll. Auch spezielle Narbencremes wie Contraktubex compositum® können verwendet werden. Unter Umständen kann auch die Verwendung von Silikonfolien sinnvoll sein. Die Narbenbehandlung kann bis zu einem Jahr sinnvoll sein.
Sonne In den ersten Wochen nach der Operation ist es sinnvoll, eine stärkere Sonnenbestrahlung zu vermeiden. Wie es dann weiter geht, hängt stark von Ihrem Hauttyp ab. Hier werden wir Sie gerne beraten.
Aktivität Während der ersten Zeit nach der Operation sollen alle Muskelanstrengungen, die das Operationsgebiet in Unruhe bringen, wie z. B. Bettenmachen, Wäscheaufhängen usw. vermieden werden. Nach ungefähr 3 Wochen können Sie der normalen Arbeit wieder nachgehen. Kräftigere Aktivitäten aber, wie Schwimmen, Tennis, Reiten, Ballett, Skilaufen oder ähnliches müssen mindestens 5-8 Wochen vermieden werden.
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