Brustvergrößerung

Mamma - Augmentationsplastik

Operative Vergrößerung und Formkorrektur der weiblichen Brust durch Einlage eines Implantats. In Deutschland eine der am häufigsten vorgenommenen ästhetisch-chirurgischen Operationen.

Die meisten Frauen, die sich für eine operative Brustvergrößerung entscheiden, wünschen sich eine Verbesserung ihrer Körperform, z.B. weil ihre Brust ihnen im Verhältnis zur Körpergröße und -gewicht als zu klein erscheint, eine ausgeprägte Brustasymmetrie besteht oder das Brustvolumen nach einer Schwangerschaft abgenommen hat. Mit dem operativen Einsetzen eines gewebeverträglichen Implantats können sowohl die Größe als auch die Form des Busens korrigiert werden.

Welches Implantat infrage kommt, wird individuell entschieden. Wichtige Kriterien sind die Größe und Geometrie der Brust, aber auch die Brustkorbform, -muskulatur sowie die Qualität der Haut. Ziel ist ein möglichst natürliches Ergebnis. Ebenso ist die Wahl der Implantatform richtungweisend. Inzwischen kommen immer häufiger anatomisch geformte Brustimplantate in verschiedenen Höhen und Dicken (Projektion) zum Einsatz, die den natürlichen, meist eher ellipsenförmigen Umrissen der reiferen Brust näher kommen als die konventionellen runden Implantate; letztere sind vor allem dann geeignet, wenn es darum geht, den oberen Brustanteil zu betonen.

Viele Frauen äußern recht genaue Vorstellungen über die gewünschte Form der Brust. Diese individuelle Sichtweise - vergleichbar einer maßgeschneiderten Lösung im Gegensatz zur Konfektionsform – beginnt sich durchzusetzen.

Individuelle Implantatauswahl

Ermöglicht wird dies unter anderem durch die moderne Implantat-Technologie. So sind bei den Qualitätsimplantaten für jede gewünschte Breite eine Reihe verschiedener Implantatformen erhältlich. Zusätzlich sind die Implantate in verschiedenen Festigkeiten erhältlich. Es stehen damit hunderte unterschiedliche anatomisch geformte und runde Implantate zur Verfügung.

Maßgeschneiderte Operationsmethoden

Auch die Plastische Chirurgie hat wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung. Neue Operationstechniken erlauben eine wesentlich genauere Platzierung der Implantate. Es stehen nicht mehr nur verschiedene Zugangswege (Unterbrustfalte – Achsel – Brustwarze – Bauchnabel) zur Verfügung, sondern eine ganze Reihe verschiedener Verfahren zur zusätzlichen chirurgischen Formung der Brust. Auch bei schwierigen Verhältnissen wie der Brust-Asymmetrie können so deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden. Hier werden die Implantate nicht einfach in die Brust eingelegt, sondern zusätzlich zur gezielten Verwendung genau passender Implantate werden die einzelnen Komponenten der Brust geformt. Individuelle Faktoren können damit weit besser berücksichtigt werden. Die Brustimplantatchirurgie kann gegenwärtig als einer der innovativsten Bereiche der Chirurgie gelten.

Natürliche Konsistenz

Durch die neuen Implantatfüllungen, die ausgeklügelte Hüllenstruktur und die Verwendung der neuen Plastisch-chirurgischen Techniken ist die Konsistenz - die als „Anfassqualität“ den meisten Frauen sehr wichtig ist - ebenfalls verbessert worden. Auch die Sicherheit der Implantate ist so gut, dass eine Implantatversicherung möglich wird.

Minimale Belastung durch die Operation

Mit den erwähnten Operationsmethoden, die besonders schonend sind, sowie einer modernen, genau steuerbaren Narkose ist die Belastung durch den Eingriff so weit reduziert, dass die Rückkehr zum normalen Alltag oft schon nach 1-3 Tagen möglich wird.

Fortschritt durch Spezialisierung

Diese Fortschritte sind erst durch höchste Spezialisierung möglich geworden. Neben dem medizinischen Spezialistentum einzelner Plastischer Chirurgen war auch die organisatorische Spezialisierung in Zentren Motor dieser Entwicklung. Denn einer der wichtigsten Punkte für die Zufriedenheit mit dem Ergebnis ist die gute Kommunikation zwischen Patientin und Operateur, da sie wiederum die Grundlage für eine exakte Planung und Operation ist.

Silikonfüllung - besser als ihr Ruf

Inzwischen steht ein breit gefächertes Spektrum an Implantaten zur Verfügung, die sich nicht nur in Form und Größe, sondern auch hinsichtlicht ihrer Oberflächenstruktur (z.B. glatt oder texturiert) und ihres Füllmaterials voneinander unterscheiden. Allen gemeinsam ist, dass ihre Hülle aus elastischem, hoch polymerisierten Silikon besteht. Neuerdings versuchen einige Hersteller, mit einer Titanbeschichtung die Haltbarkeit der Silikonhüllen zu steigern, hier liegen aber noch keine ausreichenden Erfahrungen vor.
Wichtigste Füllmaterialen sind derzeit festes (kohäsives) Silikongel und physiologische Kochsalzlösung. Nach heftigen Diskussionen über eventuelle Risiken und Nebenwirkungen, die zu einem starken Rückgang und in den USA 1992 sogar zu einem Verbot der Implantate mit flüssiger Silikonfüllung geführt haben, liegt die Silikonfüllung hierzulande heute wieder im Trend: Da nun nicht mehr flüssiges, sondern hoch vernetztes Silikongel von weicher, aber schnittfester Beschaffenheit verwendet wird, ist die Gefahr, dass es bei einem Einreißen der Kapselhülle infolge des ausgetretenen Silikons zu Komplikationen kommt, inzwischen gering. Hinzu kommt, dass die neue Generation der Silikongel-Implantate dem Tast- und Bewegungsverhalten der natürlichen Brust sehr nahe kommt und darin dem konsistenzfesteren, mit Kochsalzlösung gefülltem Implantat deutlich überlegen ist. Dies hat dazu geführt, dass Implantate mit Kochsalzlösung inzwischen zunehmend an Bedeutung verlieren - auch wenn diese den Vorteil haben, dass bei einem Austritt der Kochsalzlösung aus der Hülle keine Unverträglichkeitsreaktionen zu befürchten sind. Mittlerweile enthalten rund 80% der in Deutschland eingesetzten Implantate Silikongel. Zumal der Verdacht, dass Silikonimplantate vermehrt zu Rheuma und anderen Autoimmunerkrankungen sowie zu Krebs führen, in keiner Studie nachgewiesen werden konnte. Auch die USA haben im letzten Jahr nachgezogen und es wurden wieder Implantate mit Silikongelfüllungen zugelassen. Damit dürften auch dort Verbesserungen der äthetischen Ergebnisse in Zukunft zu erwarten sein.

Nur mehr marginale Bedeutung haben dagegen Hydrogele, eine Stärkelösung auf Wasserbasis, die die Erwartungen, als Füllmaterial eine risikoarme Alternative zum Silikon zu sein, ebenso wenig erfüllen konnten wie Sojaöl; Sojaöl-haltige Implantate sind mittlerweile nicht nur nicht mehr erhältlich, sondern sogar verboten. Für alle Implantate gilt, dass nur hochwertige, zertifizierte Produkte verwendet werden sollten – erkennbar am CE-Zeichen.
Durch die Strahlenundurchlässigkeit von Silikonfüllungen wird die Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie erschwert. Der Untersucher kann aber auf eine Magnetresonanz-, Computer- oder Kernspintomographie ausweichen. In jedem Fall ist vor der Operation eine Basis-Mammographie angezeigt, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können und für spätere Zeiten eine Referenzaufnahme zu haben.

Unser Angebot

Wir erheben einen Ausgangsbefund und besprechen mit Ihnen, basierend auf Ihren Wünschen, welche realistischen Behandlungsergebnisse mit den verschiedenen Methoden bei Ihnen erreicht werden können. Nach der ausführlichen Beratung erhalten Sie ein konkretes Behandlungskonzept und einen verbindlichen Kostenvoranschlag.

Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung:
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Sie können uns über unsere Telefonnummer 089 5480 6666 oder per FAX 089 5480 6665, gerne auch per E-Mail info@plastchir.com, erreichen.

Lesen Sie auch Brustvergrößerung München und www.brustimplantazentrum.de

 








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